Schedisches Rokoko in der Blüte des 18. Jahrhunderts zog auch bis in die kleinsten Höfe und Häuser des wohlhabenderen Bürgertums ein.
Hier einige Beispiele:
Typisches schwedisches Rokoko-Sofa, genannt Trogsofa, weil die Rücken-und Seitenlehne an einen Trog ( Futtertrog für Kühe usw.) erinnert.
Diese Trogsofas, die es auch in der gustavianischen Zeit viel gab, waren meinstens als 3-Sitzer gestaltet. In dieser 2-Sitzer-Form ist es außerst selten.
Typische schwedische Rokoko-Bank, hier als 2-Sitzer gearbeitet. Diese Bänke gab es meistens als 3-Sitzer, in der Form wie 3 gleiche Stühle, wenn man
die Rückenlehnen betrachtet. Sie ist in dieser raumsparenden kleineren Ausgestaltung besonders selten und kann gut – wegen ihrer Leichtigkeit –
mitten im Raum stehen oder schnell mal dazugestellt werden.
2 schwedische Rokoko-Sessel, nahezu identisch in der Muschelzier, die Sitze vorn breit geabeitet für die im Rokoko üppig fallenden Kleider und Röcke.
Ebenso typisch für das 18. Jh. die breit auslaufenden geschwungenen Armlehnen. Spätere Nachbauten aus dem 19. Jahrhundert sind im Unterschied dazu
im Sitz schmal gestaltet.
Schwedische frühe Barockstühle, 18. Jahrhundert, neu verleimt und von alten Farbschichten freigelegt und teilweise ergänzt.
Bauerliche Barockstühle, zart graugrün gefasst, von ländlicher Machart, der Rückenbaluster ohne großen Lendenschwung, wie sonst bei höfischen Stühlen üblich,